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title: "Kieferknochenaufbau (Knochenaufbau) & Sinuslift"
description: "Kieferknochen aufbauen für sichere Zahnimplantate: Sinuslift, Augmentation und schonender Kieferknochenaufbau mit körpereigenem oder synthetischem Material."
url: https://spitalgasse.ch/kieferknochenaufbau-sinuslift
updated: 2026-09-03
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# Kieferknochenaufbau (Knochenaufbau) & Sinuslift

Wenn der Kieferknochen zu schmal ist — **wir erschaffen das nötige Volumen.**

Sie wünschen sich Zahnimplantate, doch Ihr Zahnarzt hat Ihnen mitgeteilt, dass zu wenig Knochen vorhanden ist? Mit einem gezielten Kieferknochenaufbau schaffen wir die stabile Basis für eine sichere Implantation. Schonend, präzise und in der Regel in örtlicher Betäubung.

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20+ J.

Haltbarkeit

97%

Erfolgsrate

DVT/CBCT

3D-Diagnostik

## Was ist Kieferknochenaufbau?

### Die Grundlage moderner Implantologie.

Ein **Kieferknochenaufbau** — fachsprachlich **Augmentation** — ist ein chirurgischer Eingriff, mit dem fehlende Knochensubstanz im Ober- oder Unterkiefer wieder aufgebaut wird. Ziel ist es, ausreichend Volumen für die spätere Verankerung der Implantate zu schaffen.

Während des Eingriffs wird Knochenmaterial an die Stelle eingebracht, an der der Knochen zu schmal oder zu niedrig ist. Eine spezielle Membran schützt das Material während der Einheilzeit und sorgt dafür, dass nur Knochenzellen — keine Bakterien oder Weichgewebszellen — einwachsen können. Nach 3 bis 9 Monaten ist der neu aufgebaute Knochen belastbar genug, um Zahnimplantate zu tragen.

In unserer Zahnarztpraxis an der Spitalgasse arbeiten erfahrene Spezialisten der Implantologie und der rekonstruktiven Zahnmedizin Hand in Hand — damit Ihr Knochenaufbau und Ihre spätere Implantatkrone aus einer Hand kommen.

## Wenig Knochen.
Kein Problem.

Nach Zahnverlust, durch fortgeschrittene Parodontitis oder bei langjährig getragenen Prothesen **bildet sich der Kieferknochen zurück**. Dieser Knochenabbau ist ein natürlicher Prozess: Wo keine Zahnwurzel mehr Druck überträgt, verliert der Kieferknochen seine Funktion — die physiologische mechanische Beanspruchung des Kieferknochens fällt weg, und der Knochen beginnt zu schwinden.

Das Gute: In der modernen Zahnmedizin ist Knochenschwund heute keine Sackgasse mehr. Mit einem gezielten Kieferknochenaufbau lässt sich das nötige Knochenangebot wiederherstellen — damit Ihr späteres Zahnimplantat einen sicheren Halt findet.

## Wussten Sie?

## 25%

Bereits in den ersten 12 Monaten nach Zahnverlust verliert der Kiefer bis zu **25 % seiner Breite**. Je früher man handelt, desto kleiner ist der nötige Eingriff.

Ursachen für Knochenabbau

## Warum Knochenaufbau notwendig wird

Nicht jeder Eingriff braucht zwangsläufig einen Knochenaufbau. Ob ein Knochenaufbau in Ihrem Fall notwendig ist, zeigt die dreidimensionale Diagnostik mit DVT. Häufig sind es fünf typische Ursachen, die dazu führen, dass der Kieferknochen für ein Implantat zuerst aufgebaut werden muss.

### Zahnverlust ohne Sofortversorgung

Wenn nach dem Verlust eines Zahns mehrere Monate oder Jahre vergehen, schwindet der Knochen, weil er nicht mehr belastet wird. Bereits nach einem Jahr kann der Kieferkamm deutlich schmaler sein.

### Fortgeschrittene Parodontitis

Bei chronischer Entzündung dringen Bakterien in die Zahnfleischtasche ein und verdrängen so den Knochen. Ohne frühe Behandlung ist der Abbau des Kieferknochens oft erheblich.

### Langjährige Prothesen

Eine herausnehmbare Prothese überträgt den Kaudruck nicht physiologisch. Die fehlende Beanspruchung des Kieferknochens führt langfristig zu Knochenrückgang.

### Aufgeweitete Kieferhöhle

Im seitlichen Oberkiefer kann sich die Kieferhöhle mit den Jahren ausdehnen, wodurch der verfügbare Knochen für ein späteres Zahnimplantat zu niedrig wird. Hier hilft ein Sinuslift.

### Anatomie & Genetik

Manche Menschen haben von Natur aus ein geringeres Knochenangebot. Auch nach Unfällen oder Tumoroperationen kann ein Knochenaufbau nötig sein.

Verfahren im Vergleich## Welche Methode eignet sich für Ihren Kiefer?

Welche Technik sinnvoll ist, hängt davon ab, an welcher Stelle Knochen fehlt und wie stark der Kieferknochen aufgebaut werden muss. Die wichtigsten Verfahren im Überblick.

| Verfahren | Wann sinnvoll? | Eingriff | Einheilzeit |
|---|---|---|---|
| Interner Sinuslift | Wenn im seitlichen Oberkiefer nur wenige Millimeter Knochen fehlen. Der Boden der Kieferhöhle wird sanft angehoben. | 30–45 Min. | 4–6 Monate |
| Externer Sinuslift | Bei grösserem Defizit im Oberkiefer — der Boden der Kieferhöhle wird über einen seitlichen Zugang angehoben und mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. | 60–90 Min. | 6–9 Monate |
| Knochenblock-Augmentation | Wenn der Knochen zu schmal ist — ein kleiner Block aus eigenem Knochen (oft vom Kinn oder Unterkieferast) wird angelagert. | 60–120 Min. | 4–6 Monate |
| Guided Bone Regeneration | Lokaler Aufbau kleiner Defekte mit Knochenersatzmaterial und schützender Membran. | 30–60 Min. | 3–6 Monate |
| Bone Splitting / Spreading | Bei zu schmalem Kieferkamm — der Knochen wird vorsichtig verdickt und das Implantat direkt eingesetzt. | 45–60 Min. | 3–4 Monate |

Welches Verfahren für Sie das richtige ist, klären wir mit einer 3D-Bildgebung (DVT) und einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Ablauf in 6 Phasen## Ihr Weg zum stabilen Kieferknochen

Vom ersten Beratungstermin bis zum fertigen Zahnersatz auf Implantaten begleiten wir Sie durch jede Phase — transparent, gekonnt und mit präziser digitaler Planung.

01

### Beratung & 3D-Diagnostik

Ihre Zahnarztpraxis-Visite beginnt mit einer klinischen Untersuchung und einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme. So sehen wir exakt, wo wieviel Knochen fehlt und ob ein Knochenaufbau notwendig ist.

02

### Behandlungsplanung & Materialwahl

Gemeinsam besprechen wir, welche Methode (z. B. Sinuslift, Knochenblock, GBR) passt und welches Material für Ihren Kieferknochenaufbau zum Einsatz kommt — körpereigener Knochen, tierisches, synthetisches oder kombiniertes Knochenersatzmaterial.

03

### Eingriff in örtlicher Betäubung

Der chirurgische Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung. Das Knochenmaterial wird präzise eingebracht, mit einer Membran abgedeckt und das Zahnfleisch wieder vernäht.

30–120 Min.

04

### Einheilen lassen

Jetzt heisst es: Geduld. Der neue Knochen muss einheilen und sich mit dem körpereigenen Gewebe verbinden. In dieser Zeit dürfen Sie normal kauen, sollten aber stark belastende Bereiche schonen.

3–9 Monate

05

### Implantation

Sobald der Knochen stabil eingewachsen ist, setzen wir die Zahnimplantate als künstliche Zahnwurzeln ein. Häufig ist dies ein zweiter, deutlich kleinerer Eingriff.

06

### Zahnersatz auf Implantaten

Nach weiteren 3 bis 6 Monaten erhalten Sie den finalen Zahnersatz auf Implantaten — Krone, Brücke oder implantatgetragene Prothese. Sie können wieder kauen, lachen und sprechen wie mit eigenen Zähnen.

## Materialien für den Knochenaufbau

## Welches Material wird beim **Knochenaufbau** verwendet?

Es gibt verschiedene Knochenersatzmaterialien, die sich in Herkunft, Eigenschaften und Einheilverhalten unterscheiden. Welches Material für Ihren Kieferknochenaufbau am besten geeignet ist, hängt vom Defektumfang, Ihrer Anatomie und Ihren persönlichen Präferenzen ab.

Goldstandard

### Eigenknochen (autolog)

Der Goldstandard. Körpereigener Knochen — meist aus dem Kinn, dem Unterkieferast oder bei sehr grossen Defekten dem Beckenkamm — heilt am zuverlässigsten ein, weil er lebende Knochenzellen enthält. Nachteil: Es ist eine zweite, kleine Entnahmestelle nötig.

Xenogen

### Tierisches Knochenersatzmaterial

Aufbereitetes Knochenmaterial tierischen Ursprungs (meist Rind). Es dient als Gerüst, in das körpereigene Knochenzellen einwachsen. Sehr gut erforscht, langsam resorbierend und volumenstabil.

Synthetisch

### Synthetisches Material

Synthetische Knochenersatzmaterialien aus Tricalciumphosphat oder Hydroxylapatit. Vorteil: ohne tierische Bestandteile, sehr gut verträglich. Wird im Lauf der Einheilzeit durch eigenen Knochen ersetzt.

Mix

### Kombinationen

In der Praxis wird oft eine Kombination aus eigenen Knochen und Ersatzmaterial verwendet — das nutzt die hohe biologische Aktivität des Eigenknochens und gleichzeitig die Volumenstabilität des Ersatzmaterials.

## Ihre Spezialisten für Kieferknochenaufbau in Bern

##  Dr. med. dent.
Marc Joos.

Eidg. dipl. Zahnarzt und Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Nach dem Zahnmedizinstudium an der Universität Bern absolvierte Dr. Marc Joos seine Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie am Universitären Zentrum für Zahnmedizin Basel (UZB). 2020 promovierte er mit einer In-vitro-Studie zu zweiteiligen Zirkonimplantaten. Neben seiner Praxistätigkeit publiziert er wissenschaftlich und ist als externer Instruktor am UZB tätig.

##  Dr. med. dent.
Daniela Zeller.

Eidg. dipl. Zahnärztin und Fachzahnärztin für Rekonstruktive Zahnmedizin

Dr. Daniela Zeller ist eidgenössisch diplomierte Zahnärztin und Fachzahnärztin für Rekonstruktive Zahnmedizin. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt in der Wiederherstellung von Zahnfunktion, Ästhetik und Stabilität — von einzelnen Rekonstruktionen bis zu umfassenderen Versorgungskonzepten. Dabei steht eine präzise, substanzschonende und langfristig ausgerichtete Zahnmedizin im Vordergrund.

Häufige Fragen## Was Sie zum Kieferknochenaufbau wissen wollen.

### Ist ein Knochenaufbau für Zahnimplantate immer notwendig?

Nein. In vielen Fällen bietet der vorhandene Kieferknochen genügend Stabilität für ein Zahnimplantat. Ob ein Knochenaufbau nötig ist, prüfen wir mit einer dreidimensionalen DVT-Diagnostik. Je nach Ausgangssituation kann auch ein kürzeres oder schmaleres Implantat eine sinnvolle Lösung sein — ohne zusätzlichen Aufbau.

### Tut der Eingriff weh?

Während des Eingriffs spüren Sie nichts – wir arbeiten in örtlicher Betäubung, auf Wunsch auch in Vollnarkose. Nach der Behandlung kann es zu Schwellung und leichtem Druckgefühl kommen, beides lässt sich mit Schmerzmitteln gut kontrollieren.

### Wie lange dauert die Einheilung nach einem Kieferknochenaufbau?

Je nach Methode 3 bis 9 Monate. Bei kleineren lokalen Aufbauten reichen oft 3–4 Monate, bei einem grösseren Sinuslift rechnen wir mit 6–9 Monaten, bevor die Implantation erfolgen kann.

### Was kostet ein Kieferknochenaufbau in Bern?

Die Kosten für einen Kieferknochenaufbau hängen stark vom Verfahren, dem verwendeten Material und dem Umfang ab. In der Regel bewegen sie sich zwischen CHF 800 und CHF 4'500. Einen detaillierten Kostenvoranschlag erhalten Sie nach der Diagnostik.

### Wer übernimmt die Kosten?

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt einen Kieferknochenaufbau in der Regel nicht. Meist wird die Behandlung als zahnmedizinische Versorgung eingestuft und nicht als medizinische Pflichtleistung vergütet.

Je nach Zusatzversicherung kann jedoch eine anteilige Kostenübernahme möglich sein. Klären Sie die genaue Beteiligung am besten direkt mit Ihrer Krankenkasse.

### Kann der Kieferknochenaufbau und die Implantation gleichzeitig erfolgen?

Bei kleineren Defekten ja – dann setzen wir das Zahnimplantat direkt mit dem Knochenaufbau ein (Simultanverfahren). Bei grösseren Aufbauten arbeiten wir zweizeitig: erst der Aufbau, nach Einheilung dann die Implantation.

### Wie sicher ist tierisches oder synthetisches Material?

Beide Materialien sind seit Jahrzehnten in der Implantologie etabliert und sehr gut erforscht. Tierische Knochenersatzmaterialien durchlaufen aufwendige Aufbereitungsverfahren, die alle organischen Bestandteile entfernen. Synthetische Alternativen kommen ganz ohne tierische Komponenten aus.

### Was passiert, wenn ich gar nichts tue?

Wenn Sie nach Zahnverlust keinen Zahnersatz einsetzen lassen, bildet sich der Kieferknochen zurück. Mit den Jahren wird ein späterer Knochenaufbau aufwendiger – frühes Handeln spart Zeit, Geld und vermeidet komplexere Eingriffe.

## Bereit, den Grundstein für Ihre neuen Zähne zu legen?

Buchen Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch in unserer Zahnarztpraxis an der Spitalgasse 37 in Bern. Wir prüfen mit moderner 3D-Diagnostik, ob ein Kieferknochenaufbau für Sie sinnvoll ist, und besprechen alle Optionen transparent. Damit Sie wissen, woran Sie sind – bevor Sie sich entscheiden.

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